Ob Effizienzsteigerung bei Produktionsprozessen, Individualisierbarkeit von Gütern oder vernetzte Kommunikation und Interaktion: Digitale Technologien können schon heute in nahezu allen Bereichen der Wirtschaft Vorteile bieten. Doch welche digitalen Technologien gibt es überhaupt? Wie ist ihr Entwicklungsstand und welche Relevanz haben 3D-Druck, Robotik, Künstliche Intelligenz, Virtual Reality oder 5G für Unternehmen? Antworten auf diese Fragen liefert der nun erstmals vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) veröffentlichte „Technologie- und Trendradar“, der sechs Technologiefelder näher untersucht:


•    Vernetzung
•    Virtualisierung
•    Datenverarbeitung
•    Prozesse
•    Produkte
•    Geschäftsmodelle


Von A wie Augmented Reality bis Z wie ZigBee: Für die Erstellung wurden insgesamt 218 zentrale Trends und Technologien aus unterschiedlichen Bereichen der Digitalisierung betrachtet und nach ihrem Reifegrad bewertet. Anhand von 46 Technologiesteckbriefen soll insbesondere kleineren und mittelgroßen Unternehmen Orientierung zu den wichtigsten Entwicklungen geboten werden. Hinweise zu konkreten Anwendungsfeldern sowie zu Potenzialen und Herausforderungen ergänzen die jeweiligen Steckbriefe. Die Ergebnisse hat das BMWi in einem interaktiven Tool zusammengestellt, das die zentralen Befunde der Studie zusammenfasst.

Der Technologie- und Trendradar wird künftig jährlich aktualisiert und ist Teil eines umfassenden Forschungsauftrags des BMWi zum Thema Digitalisierung, an dem das ZEW — Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH Mannheim, das Institut für deutsche Wirtschaft Köln e.V., das Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH, das Forschungsinstitut für Rationalisierung e.V. an der RWTH Aachen sowie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung e.V. mitwirken.