Per Fahrrad Kilometer sammeln für ein besseres Klima: So kann die Idee des bundesweiten Stadtradelns zusammengefasst werden. Am Sonnabend, den 21. August 2021, fand die Auftaktveranstaltung für den Landkreis Dahme-Spreewald statt. Eine Radrundfahrt, an der auch die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Gemeinden Eichwalde, Schulzendorf, Schönefeld sowie Zeuthen, Wildau und Königs Wusterhausen teilnahmen, stieß auf reges Interesse bei Bürgerinnen und Bürgern. Vom 21. August bis 10. September 2021 können alle, die im Landkreis Dahme-Spreewald wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen, für den Klimaschutz und die Förderung des Radverkehrs in die Pedalen treten.

Die Stadt Königs Wusterhausen ist seit Jahren an der Stadtradel-Aktion beteiligt. Bürgermeisterin Michaela Wiezorek ermuntert die Einwohnerinnen und Einwohner, sich im Internet als Teilnehmer der Aktion anzumelden. „Wir können gemeinsam ein Zeichen für den Umweltschutz setzen und außerdem tut Bewegung einfach gut“, sagt sie. Kleine Preise warten auf die aktivsten Radlerinnen und Radler. So gibt es von der Stadt Königs Wusterhausen für die vordersten Plätze Stadtgutscheine und für die/den Erstplatzierte/n zusätzlich einen Sachpreis rund um das Thema „Fahrrad“.

Wer mitmachen möchte, kann sich im Internet unter www.stadtradeln.de/koenigs-wusterhausen als Einzelperson anmelden oder gleich eine Gruppe gründen. Zur einfacheren Erfassung der gefahrenen Kilometer ist die Stadtradeln-App zu empfehlen. Die anonymisierten Daten helfen auch bei der Entwicklung der Radinfrastruktur in der Region. Durch sie sollen u.a. Handlungsbedarfe zur Förderung des Radverkehrs identifiziert werden. Dafür wurde ein Projekt mit der Radverkehrsprofessur der TH Wildau ins Leben gerufen. Geplant ist, ein neues Radwegenetz zu entwerfen, das von Berlin über den BER bis in die Umlandgemeinden führt. Der Auftakttermin für diese interkommunale Radverkehrsplanung fand ebenfalls am 21.08. in Eichwalde statt.