Die GEMTEC AG hat am Donnerstag, den 22.07.2021, den Grundstein für einen zweiten Standort in Königs Wusterhausen gelegt. Der Vorstand um Jan Burschik platzierte im Technologiepark auf dem Funkerberg eine Zeitkapsel im Boden des 1,7 Hektar großen Areals in der Mária-Telkes-Straße. Zuvor hatte Jan Burschik die Gäste, darunter der Landtagsabgeordnete Ludwig Scheetz (SPD) sowie Königs Wusterhausens Bürgermeisterin Michaela Wiezorek und ihre Wildauer Amtskollegin Angela Homuth, begrüßt.

„Vor 20 Jahren haben wir am Möllenberg den Schritt vom Handwerksbetrieb zu einem mittelständischen Unternehmen machen können. Heute legen wir einen nächsten Grundstein für die erfolgreiche Zukunft der GEMTEC AG“, sagte Jan Burschik. Errichtet werden Fertigungsstätten mit einer Größe von etwa 3.000 Quadratmetern für die Bereiche Sondermaschinenbau und Automatisierung. So sollen die Arbeitsbedingungen für etwa 100 Beschäftigte verbessert werden. Geplant ist, den Rohbau Ende des Jahres fertig zu stellen. Der Umzug der beiden Fertigungsbereiche vom Möllenberg und aus Wildau soll Mitte 2022 erfolgen.

Der GEMTEC-Standort am Möllenberg in Niederlehme bleibt erhalten. Die durch den Teil-Umzug auf den Funkerberg frei werdenden Flächen in Niederlehme sollen für die Ausweitung des Geschäftsbereiches „Metallverarbeitung“ genutzt werden.

Bürgermeisterin Michaela Wiezorek gratulierte dem Vorstand zur mutigen Entscheidung für den Neubau. „Das ist ein Bekenntnis zu Königs Wusterhausen und ich freue mich, dass wir mit Hilfe unserer Entwicklungs- und Betreibungsgesellschaft Ihnen das Angebot für diese Fläche machen konnten.“

Die Firma wurde 1992 gegründet und agiert heute in den Bereichen Prozessautomatisierung, Metallbearbeitung sowie Sicherheitstechnik und Sondermaschinen- und Anlagenbau. Die GEMTEC AG beschäftigt fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.