Vom 30. August bis zum 3. September organisiert die IHK Cottbus eine digitale Russlandreise für Unternehmer in die drei Regionen Moskau, Perm und Jekaterinburg. Ziel ist, über die Risiken und Chancen des russischen Marktes zu informieren und erste Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen. Noch bis zum 5. Juli können sich Firmen für die digitale Rundreise anmelden. 

Internationale Märkte zu erobern könnte bei Unternehmen oft daran scheitern, dass schlichtweg die Gelegenheit fehlt, sich zeitsparend und zielgerichtet zu informieren, welche Chancen und Risiken so ein Markteinstieg mit sich bringt und wo man überhaupt anfangen sollte. Wenn bereits ein Interesse für den russischen Markt besteht, kann die Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus hier Tore öffnen und die Wege ebnen. Im besten Fall wird der Weg vollendet mit der Entstehung einer neuen Geschäftspartnerschaft im flächenmäßig größten Land der Erde.

Nataliia Ruda, Projektkoordinatorin des „Russian Desk“ in der IHK Cottbus: „Neben praxisnahen Einblicken in russische Unternehmen und jeder Menge Hintergrundinformationen bieten wir auch direkte B2B-Gespräche an, mit potentiellen Geschäftspartnern, die wir vorab für die Unternehmen kontaktieren. Wir empfehlen den Unternehmen jetzt das digitale Angebot zu nutzen, um die Kontakte im nächsten Jahr dann bei einer Russlandreise in Präsenz gegebenenfalls zu vertiefen.“  

Drei Stationen für maximale Möglichkeiten

Moskau ist nicht nur die größte Stadt Europas und das politische, wirtschaftliche, kulturelle und wissenschaftliche Zentrum Russlands und Osteuropas. Die Region Moskau ist auch gekennzeichnet durch eine hohe Dichte an Technologieparks und Unternehmen der Hightech-Industrie sowie zahlreiche, auch ausländische Industrieunternehmen und eine gut entwickelte Investitionsinfrastruktur. Deshalb ist sie auch eine der attraktivsten Regionen für Investoren. Obwohl der Moskauer Markt bereits gut erschlossen ist, gibt es gute Chancen für Neueinsteiger.  

Die russische Industriestadt Perm am Ural ist die östlichste Millionenstadt des europäischen Kontinents und liegt an der Strecke der Transsibirischen Eisenbahn. Die Region zählt zu den wichtigsten Wirtschaftszentren Russlands. Perm gehört zum Föderationskreis Wolga und ist ein Verkehrsknotenpunkt mit Zugang zum Meer über den Fluss Kama und einer Durchlaufstation für acht Pipelines.  

Die Stadt Jekaterinburg ist neben Perm und Nishnij Tagil Zentrum einer Industrieregion, die sich mit dem Ruhrgebiet vergleichen lässt. Bereits seit dem frühen 18. Jahrhundert gibt es in der Stadt Metallindustrie. Neben dem Maschinenbau sind Metallverarbeitung und -verhüttung, Lebensmittelproduktion, Holzverarbeitung und chemische Industrie vertreten. Außerdem ist Jekaterinburg ein Zentrum des russischen Banken- und Finanzwesens.

Die IHK findet den möglichen Geschäftspartner 

Südbrandenburger Unternehmen, Organisationen und Institutionen werden nun eingeladen, sich auf einer digitalen Delegationsreise durch drei der größten Städte Russlands über Kooperationschancen auf dem russischen Markt zu informieren. Dabei werden nicht nur Schwerpunktbereiche wie Bergbau, Maschinen- und Anlagenbau, Metallbearbeitung, elektrotechnische, chemische und pharmazeutische Erzeugnisse, Gummi- und Kunststoffwaren und Lebensmittelwirtschaft bedient.

„In Zusammenarbeit mit den russischen Partnern organisieren wir Einzeltermine mit passenden potentiellen Geschäftspartnern und Dolmetscher-Service“, erläutert Nataliia Ruda.  

Hinweise zur Anmeldung

Anmelden können sich interessierte Unternehmen noch bis zum 5. Juli. Die Teilnahme an der Rundreise beträgt 250 Euro pro Teilnehmer für Mitglieder der IHK Cottbus, 500 Euro pro Teilnehmer für Nicht-Mitglieder. Für eine zweite Person aus einem Unternehmen fallen 100 Euro an.  

Programm und Online–Anmeldung: www.cottbus.ihk.de/alle-veranstaltungen/108