Die Sprecherfunktion für den Regionalen Wachstumskern Schönefelder Kreuz (RWK) ist turnusmäßig auf den Königs Wusterhausener Bürgermeister übergegangen. Am Dienstag, den 02.03.2021, hat der Schönefelder Bürgermeister ein Fernglas an seinen Amtskollegen überreicht. Es steht symbolisch für die Weitsicht, mit der der RWK agieren soll.

In der Sprecherfunktion bündelt Königs Wusterhausen in enger Abstimmung mit Schönefeld und Wildau die Interessen des RWK und fungiert als Ansprechpartner zur Landesebene. Eine aktuelle RWK-Maßnahme in der Rundfunkstadt mit entsprechenden Fördermitteln in Millionenhöhe ist das Fahrradparkhaus am Bahnhof. Außerdem wird der nächste Förderantrag für den 2. Bauabschnitt des Technologieparks auf dem Funkerberg vorbereitet. Zudem wird das Thema der Radschnellwege auf RWK-Ebene betrachtet. Ebenfalls über RWK-Mittel aus dem Landesprogramm zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ wird die Aufstellung der Dachmarke „dahme_innovation“ unterstützt. Unter dieser wollen sich Königs Wusterhausen und Wildau für die weitere Profilierung des Wissenschaftsstandortes einsetzen.

Die Landesregierung hatte zum vergangenen Jahr die Zuständigkeit für die Steuerung des RWK-Prozesses vom Wirtschaftsministerium zur Staatskanzlei verschoben. Es gab bereits Gespräche zwischen der Stadt Königs Wusterhausen und der Staatskanzlei. Im Laufe der nächsten Wochen sollen weitere zu künftigen Fördermaßnahmen mit regionaler Bedeutung geführt werden.

Als Regionaler Wachstumskern im direkten BER-Flughafenumfeld, gehören Königs Wusterhausen, Schönefeld und Wildau zu den mit Abstand wirtschaftsstärksten RWK in Brandenburg. Daher sind die RWK-Maßnahmen auch von besonderer regionaler Bedeutung. Die Sprecherfunktion innerhalb des Regionalen Wachstumskerns wechselt jährlich.